Winterzeit ist Kürbiszeit. Es gibt sie in jeder Größe, Farbe und Geschmack und irgendwie ist das Kochen mit jeder Kürbissorte ein Erlebnis für sich. Heute zeige ich euch mein Rezept für eine Butternut Kürbissuppe. Der perfekte Begleiter für regnerische Herbst- und Wintertage. Gerne gebe ich etwas Ingwer und Currypaste dazu. Das macht die Suppe in wenigen Schritten zu einem Highlight mit asiatischem Geschmack.

  • Gang: Hauptgericht
  • Küche: Deutsch 
  • Typ: Suppe
  • Ernährung: vegan
  • Keyword: Vegane Butternut Kürbis Suppe 
  • Zubereitungszeit: 15 Minuten
  • Backzeit: 30 Minuten
  • Kochzeit: 15 Minuten
  • Gesamtzeit: 1 Stunde
  • Portionen: 6 Portionen
Kürbisse auf einem Markt

Wie lange hält sich ein Kürbis?

Haben wir einen unbeschädigten Kürbis, so kann man diesen über mehrere Monate in einer kühlen und trockenen Umgebung lagern.  Mir ging es schon häufig so, dass ich beim Einkaufen einen Kürbis mitgenommen habe und diesen erst zwei Wochen später verarbeitet habe. Alles gar kein Problem 🙂 Habt ihr einen Kürbis angeschnitten, wickelt ihn in Folie ein und lagert ihn im Kühlschrank. Dort könnt ihr ihn für 3 Tage aufbewahren, solltet ihn aber spätestens dann verarbeiten. 

Tipp: Schneidet die Teile des Kürbisses die ihr nicht braucht einfach in kleine Stücke und friert diese ein. Dadurch habt ihr, wenn ihr das nächste mal eine Suppe machen wollt, einfach direkt schon den Kürbis vorgeschnitten zu Hause.

Kjeld

Toppings für die Kürbissuppe

Ich halte meine Kürbissuppe gerne etwas schlicht und bereite noch ein paar Dinge dazu zu. Dadurch habt ihr mehr Flexibilität und könnt es, wenn ihr die Suppe zum Beispiel für eine Party vorbereitet, jedem Recht machen. Jeder bekommt durch das Topping genau die Suppe, die er sich wünscht: Vegane Kürbissuppe mit Kürbiskernen oder Croutons, Kürbissuppe mit Hackbällchen oder Garnelen oder Kürbissuppe mit gerösteten Kichererbsen. Meine Favoriten bei den Toppings sind:

  • Garnelenspieße 
  • geröstete orientalische Kichererbsen
  • Kürbiskerne
  • Falafeln
  • Croutons
  • Hackbällchen

Kürbis mit Schale essen?

Na klar! Eigentlich kann jeder Kürbis mit Schale gegessen werden. Das einzige „Blöde“: Er braucht länger. Die Schalen der bekanntesten Sorten, z. B. Hokkaido Kürbis, Muskatkürbis und Butternutkürbis, sind essbar und enthalten häufig tolle Aromen, weshalb es sogar empfehlenswert ist, die Schale beim Hokkaido mitzukochen und zu essen 🙂

Kürbissuppe mit Toppings in einem Teller

Zutaten:

Für die Suppe: 

  • ein Butternutkürbis klein bis mittel groß
  • eine Zwiebel 
  • drei Knoblauchzehen 
  • Salz
  • Pfeffer
  • weitere Gewürze nach Wunsch z. B. Curry oder Currypaste
  • Kokosmilch 
  • Olivenöl

Das brauchst du sonst noch: 

  • einen Topf
  • eine Backform
  • einen Pürierstab, Mixer oder Stampfer 

Zubereitung: 

Schritt 1: Kürbis und Zwiebel halbieren

  • In diesem Schritt brauchen wir den Kürbis, die Zwiebel und den Knoblauch.

Zunächst waschen wir unseren Butternutkürbis ab und schneiden den Stiel oben und die Sprossspitze unten ab und teilen den Kürbis längs in zwei gleich große Hälften. Entfernt nun das Kerngehäuse mit einem Esslöffel. Der Butternutkürbis hat ein verhältnismäßig kleines Kerngehäuse. Haben wir den Kürbis fertig geschnitten, wenden wir uns der Zwiebel zu. Diese schälen wir und teilen sie ebenfalls in zwei Hälften. Den Knoblauch können wir ganz lassen, sollten ihn aber auch schälen. 

Schritt 2: Butternutkürbis für 30 Minuten backen.

  • Jetzt brauchen wir die Backform und das Olivenöl.

Nun geben wir etwas Olivenöl in die Backform und verteilen darauf unser Gemüse. Den Butternutkürbis legen wir mit der aufgeschnittenen Seite nach oben in die Form und können diesen bereits jetzt mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen. Danach legen wir den Kürbis und das andere Gemüse für circa 30 Minuten in den Backofen. 

Schritt 3: Kürbis pürieren.

  • Jetzt brauchen wir das Gemüse aus der Backform und einen Topf.

Nachdem wir das Gemüse aus dem Backofen geholt haben, nehmen wir die Stücke aus der Form hinaus und packen sie in den Topf hinein. Dort können wir nun die Kokosmilch dazugeben und beginnen die Suppe zu pürieren. Wer mag, kann hier noch Ingwer, Erdnüsse, Currypaste oder andere Gewürze nach Belieben dazugeben. Nach eigenem Ermessen wird nun auch nochmal nachgewürzt und dann kann bereits genossen werden.